Von ihm
sind drei Holz-Eisen-Plastiken zu sehen.
Eine davon befaßt sich
mit Doppelgesichtigkeit und falschem Schein; da die
Skulptur schon älter ist, zeigt sie im Zusammenhang mit
den aktuellen Missbrauchsfällen geradezu visionäre
Kraft.
Paraszcuk (geboren
1953) beschäftigt sich "schon lange mit dem
Bodenpersonal Gottes" und zeigt eine greifbare
Verstörtheit über die Janusköpfigkeit derjenigen, die
Schutzbefohlenen angeblich so Gutes tun. Sind sie schon
vordergründig in ihrer Eitelkeit, mal so, mal so, so
zeigen sie - dreht man die Statue beim Umlaufen
gewissermaßen selbst - die wahre Fratze.
Ein anderes - ganz
neues Werk - zeigt ebenso das Gespaltene im Wesen aller
Natur. Mit einem Spaltbeil auseinander getrieben,
kokettieren die zwei Teile eines Baumstumpfs (geschminkt
und aufgebrezelt) mit ihrer Körperlichkeit. Kaum mischt
sich der Mensch ein, so regelt sich die Natur nach
seinen Gesetzen: so assoziiert er sich fast
pflichtschuldig. Der Künstler hat genug Witz, auch die
Gegensicht zu zeigen:
Ohne Kunst ist Holz
nur Holz.